Der Film

Jugendliche, die nach Deutschland geflüchtet sind, leben mitten in der Pampa in einem ehemaligen Hotel. Die Bedingungen sind schlecht, die Stimmung dementsprechend mies. Dazu kommt die Dorfjugend, die von den ständig wechselnden »Hotelgästen« wenig hält. Mit Elyas kommt neuer Wind in die Unterkunft: Er nimmt nicht alles hin, sucht nach Lösungen (und Pilzen) und stellt die Bude auf den Kopf. Gleichzeitig bröckelt auch die Mauer gegenüber den Einheimischen. Da droht eine Abschiebung eines Jungen aus Somalia und alle müssen Stellung beziehen.

In unserem Kurzspielfilm erzählen wir eine Geschichte über das Leben junger Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Vor der Kamera stehen gut 25 Jugendliche, die in Deutschland leben – die Hälfte von ihnen ist in den letzten Jahren aus Afghanistan, Somalia, Indien, der Elfenbeinküste oder dem Iran geflüchtet. Der Film ist unser aller Statement für mehr Solidarität und Menschlichkeit, für eine andere Flüchtlingspolitik. Wir zeigen, dass wir gemeinsam etwas erreichen können, dass abschieben, wegsperren und Grenzen schließen zu nichts führt.

 

»Ein Super-Projekt mit einem professionellen Produkt.«
Katja Schütze, Jugendbildungsreferentin Humanistische Union

»Es gefällt mir sehr, dass es der Film schafft, einerseits unterhaltsam zu sein und auf den zweiten Blick mit einem Tiefgang daher kommt, der Jugendlichen hilft, sich auf das Thema Flucht einzulassen.«
Jörg Lange, Evangelisches Kinder- und Jugendwerk Kehl

«Wir haben den Film letzte Woche gezeigt und er hat eine ausgesprochen gute Resonanz erhalten. Viele waren dann erstmal betroffen und emotional berührt.»
Uwe Weppler; PARITÄTisches Bildungswerk Bundesverband e.V.

»Der inhaltiche Ersteindruck nach dem Film war erstmal Sprachlosigkeit. Und wir mussten die Diskussion auf den nächsten Tag verlegen. Viele fanden den Film äußerst realistisch und viel hat sich auch mit den selbst gemachten Erfahrungen gedeckt.»
Daniel Steinbach, Waldritter e.V.